Ablauf

Vom offenen Posten bis zur Exekution.

Der Weg hängt von Unterlagen, Fälligkeit, Einwendungen und Beweisen ab. Exekution ist erst nach Titel und Vollstreckbarkeit möglich.

Durch das Absenden entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Fristen werden nicht automatisch gewahrt.

Einordnung

Was diese Fachdomain leistet

forderung-eintreiben.at ordnet offene Rechnungen und Forderungen in Österreich. Die Seite ersetzt keine Einzelfallberatung. Sie hilft aber, Unterlagen, Fristen, Einwendungen und mögliche nächste Schritte so vorzubereiten, dass eine anwaltliche Prüfung rasch beginnen kann.

Kein Masseninkasso und keine Zahlungsgarantie
Keine automatische Klage und keine sofortige Exekution
Klare Trennung zwischen Anfrage, Mandatsannahme und Gegnerkontakt

Welche Unterlagen zuerst zählen

Für die erste Prüfung sind nicht große Mengen an Material entscheidend, sondern die richtigen Nachweise. Dazu gehören vor allem der Rechtsgrund, die Fälligkeit, die offene Summe und die Reaktion des Schuldners.

Rechnung oder Honorarnote mit Fälligkeitsdatum
Vertrag, Auftrag, Angebot, Bestellung oder Leistungsnachweis
Mahnungen, Zahlungszusagen, Teilzahlungen und Einwendungen
Ablauf

Schritt für Schritt prüfen.

01

Anfrage und Unterlagen

Sie übermitteln die Eckdaten zur Forderung. Dazu zählen Vertrag, Auftrag, Rechnung, Fälligkeit, Mahnungen, Schriftverkehr und bekannte Einwendungen.

02

Konfliktcheck und Erstprüfung

Die Kanzlei prüft zuerst Zuständigkeit, Interessenkonflikte, Dringlichkeit und ob eine anwaltliche Bearbeitung sinnvoll möglich ist.

03

Fälligkeit, Beweise und Verjährung

Im Mittelpunkt stehen Rechtsgrund, Höhe, Fälligkeit, Beweislage, Verjährungsrisiko, Zinsen, Kosten und mögliche Gegenargumente.

04

Außergerichtlicher Schritt

Je nach Fall kommt eine sachliche Mahnung oder ein anwaltliches Aufforderungsschreiben in Betracht. Drohkulissen und Automatismen bleiben außen vor.

05

Mahnklage oder Klage

Wenn ein gerichtlicher Schritt zweckmäßig ist, wird geprüft, ob Mahnverfahren, normale Klage oder ein anderer Weg passt.

06

Titel und Exekution

Zahlungsbefehl, Urteil oder Vergleich können Grundlage weiterer Schritte sein. Exekution setzt Titel und Vollstreckbarkeit voraus.

FAQ

Kurz gefragt.

Entsteht durch den Forderungs Check ein Mandat?

Nein. Der Check ist eine strukturierte Anfrage. Ein Mandat entsteht erst, wenn die Kanzlei die Übernahme ausdrücklich bestätigt.

Wahrt das Absenden eine Frist?

Nein. Die Online Übermittlung wahrt keine gerichtlichen oder materiellen Fristen. Bei Fristendruck bitte zusätzlich telefonisch Kontakt aufnehmen.

Kann sofort Exekution geführt werden?

Nein. Exekution setzt grundsätzlich einen vollstreckbaren Titel voraus, etwa Zahlungsbefehl, Urteil oder Vergleich.

Muss vor einer Klage immer gemahnt werden?

Das hängt vom Forderungsgrund, der Fälligkeit und bisherigen Kommunikation ab. Eine Mahnung ist oft sinnvoll, aber nicht jede Konstellation ist gleich.

Hinweis: Die Online Anfrage wahrt keine Frist. Bei dringenden Fristen bitte zusätzlich telefonisch Kontakt aufnehmen.