Thema

Bestrittene Forderungen.

Wenn der Schuldner Mängel, Aufrechnung oder Zurückbehaltung behauptet, entscheidet die Beweislage über den nächsten Schritt.

Durch das Absenden entsteht noch kein Mandatsverhältnis. Fristen werden nicht automatisch gewahrt.

Einordnung

Einwendungen ernst nehmen

Wenn der Schuldner Mängel, Nichtleistung, Aufrechnung oder Zurückbehaltung behauptet, ist der Fall nicht mehr bloß eine offene Rechnung. Die Beweislage muss vor jedem Schritt geordnet werden.

Einwendungen vollständig und wörtlich sichern
Beweise den einzelnen Forderungsteilen zuordnen
Aufrechnung und Gegenforderung getrennt prüfen

Nicht jeder Streit ist prozessreif

Ein anwaltliches Schreiben, eine Klage oder ein Vergleich kann sinnvoll sein. Die Entscheidung hängt davon ab, wie gut Forderung und Gegenargumente belegt sind.

Kostenrisiko und Beweisrisiko offen bewerten
Vergleich nicht als Schwäche darstellen
Keine automatische Klageempfehlung ausgeben
Check

Was vor dem nächsten Schritt zählt.

Einwendungen schriftlich sichern
Beweise den Forderungsteilen zuordnen
Aufrechnung und Gegenforderung trennen
Vergleichsoptionen ohne Anspruchsverzicht prüfen
FAQ

Kurz gefragt.

Entsteht durch den Forderungs Check ein Mandat?

Nein. Der Check ist eine strukturierte Anfrage. Ein Mandat entsteht erst, wenn die Kanzlei die Übernahme ausdrücklich bestätigt.

Wahrt das Absenden eine Frist?

Nein. Die Online Übermittlung wahrt keine gerichtlichen oder materiellen Fristen. Bei Fristendruck bitte zusätzlich telefonisch Kontakt aufnehmen.

Kann sofort Exekution geführt werden?

Nein. Exekution setzt grundsätzlich einen vollstreckbaren Titel voraus, etwa Zahlungsbefehl, Urteil oder Vergleich.

Muss vor einer Klage immer gemahnt werden?

Das hängt vom Forderungsgrund, der Fälligkeit und bisherigen Kommunikation ab. Eine Mahnung ist oft sinnvoll, aber nicht jede Konstellation ist gleich.

Hinweis: Die Online Anfrage wahrt keine Frist. Bei dringenden Fristen bitte zusätzlich telefonisch Kontakt aufnehmen.